Bei einer Arthroskopie, auch Gelenkspiegelung genannt, wird ein Gelenk von innen betrachtet. Es handelt sich hierbei um eine diagnostische sowie therapeutische Behandlungsmethode der Orthopädie ohne große Hautschnitte (=minimalinvasiv).
Grundvoraussetzung für die korrekte Durchführung von Arthroskopien ist sowohl die technische Ausstattung als auch speziell chirurgisch ausgebildetes Personal.
Zur technischen Ausstattung gehören das Arthroskop mit Kamerakopf und Optik, eine Lichtquelle, um das Innere des Gelenks zu beleuchten, eine Pumpvorrichtung, um das Gelenk mit Flüssigkeit aufzufüllen und ein Monitor zur Bilddarstellung.
Für den Eingriff ist eine Vollnarkose und ein steriler Operationsraum notwendig. Um Zugang zum Gelenk zu erhalten, setzt der Chirurg am Gelenk nur zwei sehr kleine Schnitte (=Stichinzisionen), durch die zum einen das Arthroskop und zum anderen die speziellen Arbeitsinstrumente eingeführt werden. Die Kamera am Kopf des Arthroskops überträgt ein stark vergrößertes Bild des Gelenkinnenraums an den Monitor. Dadurch werden selbst kleine Strukturen gut erkennbar.
In der Tiermedizin wird die Arthroskopie vor allem bei Pferd und Hund zur Diagnostik und Therapie von Erkrankungen größerer Gelenke der Gliedmaßen eingesetzt. Inzwischen können dank moderner Technik jedoch auch deutlich kleinere Gelenke arthroskopiert werden.
Die Arthroskopie kann zur Diagnostik eingesetzt werden, um die Art oder das Ausmaß einer Erkrankung im Gelenk genauer zu beurteilen.
Zu therapeutischen Zwecken kommt die Arthroskopie am häufigsten bei der Entfernung von Knorpel- oder Knochenfragmenten (=Gelenkchips) zum Einsatz. Ein typisches Beispiel ist die OCD (=Osteochondrosis dissecans), die zum Komplex der Ellenbogengelenksdysplasie (siehe entsprechender Artikel) gehört. Im Verlauf der Arthroskopie kann eventuell beschädigter Knorpel geglättet werden. Infizierte Gelenke können arthroskopisch gesäubert und gespült werden.
Wenn die Nase läuft und deine Katze Atemgeräusche hat, kann eine harmlose Ursache dahinterstecken. Manchmal zeigt sich so aber auch eine Erkrankung, die dringend behandelt werden muss.
Die ersten Wochen mit einem Welpen sind aufregend – nicht nur für dich, sondern auch für deinen jungen Hund. Bald kommt der Moment, an dem ihr gemeinsam das erste Mal die Welt außerhalb des Zuhauses entdeckt. Damit der erste Spaziergang ein schönes und sicheres Erlebnis für euch beide wird, gibt es einiges zu beachten.
Die atopische Dermatitis, auch Atopie genannt, ist eine allergische Hautentzündung, die starken Juckreiz verursacht – ähnlich der Neurodermitis beim Menschen. Auslöser sind Umweltallergene, auf die genetisch veranlagte Tiere mit einem überschießenden Immunsystem reagieren.
Die Familie ist sich einig, ein Haustier darf einziehen. Es soll aber ein Tier sein, das nicht zu viel Arbeit macht. Es soll Freude bereiten, aber auch nicht zu viel Aufmerksamkeit fordern – und am besten auch schon von einem Grundschulkind mitversorgt werden können. Klingt das für dich nach einem vertrauten Anforderungskatalog? Dann könnte ein kleiner Trupp Meerschweinchen genau richtig für dich sein.
Bei größeren Blutverlusten durch Unfall oder Operationen, Gerinnungsstörungen sowie bei verschiedenen Erkrankungen sind auch Tiere auf Bluttransfusionen angewiesen. Hierfür wird Spendertieren Blut entnommen. Wie beim Menschen gibt es auch bei Tieren verschiedene Blutgruppen, die beachtet werden müssen.
Stülpt sich die unter dem inneren Augenwinkel liegende Nickhautdrüse nach außen, spricht man vom sogenannten Nickhautdrüsenvorfall. Er ähnelt vom Aussehen einer Kirsche und wird deshalb auch als Cherry Eye bezeichnet. Besonders betroffen sind kurzköpfige Rassen.
Die Dermatophilose, nicht zu verwechseln mit der durch Pilze verursachte Dermatomykose, ist eine bakterielle Hauterkrankung des Pferdes. Sie tritt vor allem in der nasskalten Jahreszeit bei Pferden auf, die im Offenstall oder viel auf der Weide stehen, weswegen sie umgangssprachlich auch als Regenekzem bezeichnet wird.
Ob Freizeit-, Amateur- oder Profi-Reiter:in – die gemeinsame Zeit soll Freude machen, und zwar sowohl den Menschen als auch den Pferden. Damit das so bleibt, ist eine ordentliche Portion Abwechslung wichtig.
Irgendwann kommt der Moment, in dem wir uns für immer von unserem geliebten Hund trennen müssen. Alter, Krankheit oder ein Unfall beenden, was viele Jahre ein wunderbares gemeinsames Leben war. Den Begleiter dann würdevoll zu verabschieden, ist den meisten Hundehalter:innen sehr wichtig.
Euthanasie wird im Deutschen auch als Einschläfern bezeichnet. Bei Tieren ist diese Sterbehilfe unter bestimmten, tierschutzrechtlich geregelten Umständen erlaubt. Wenn ein Leiden nicht mehr zu lindern ist, kann das schmerzlose Einschläfern eine Erlösung für dein Tier sein. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen und wie läuft eine Euthanasie ab?
Taube oder schwerhörige Tiere haben zwar Einschränkungen, können aber ein genauso glückliches Leben führen wie hörende. Die Ursachen einer Höreinschränkung sind sehr unterschiedlich. Aber wie findest du heraus, ob dein Tier wirklich taub ist? Und was kannst du tun, um ihm das höreingeschränkte Leben leichter zu machen?
Ein Defekt im MDR1-Gen wird mittlerweile innerhalb vieler Hunde- und Katzen-Rassen vererbt. Betroffene Tiere reagieren sehr empfindlich auf bestimmte Arzneimittel. Dies kann zu schweren Vergiftungen bis hin zu Todesfällen führen. Ein Gentest ist bei bestimmten Rassen dringend empfohlen.