Euthanasie wird im Deutschen auch als Einschläfern bezeichnet. Bei Tieren ist diese Sterbehilfe unter bestimmten, tierschutzrechtlich geregelten Umständen erlaubt. Wenn ein Leiden nicht mehr zu lindern ist, kann das schmerzlose Einschläfern eine Erlösung für dein Tier sein. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen und wie läuft eine Euthanasie ab?
Eine Euthanasie ist laut Tierschutzgesetz nur aus „vernünftigem Grund“ zulässig. Dies sind beispielsweise unheilbare, schwere Leiden oder Schmerzen durch eine Erkrankung oder Verletzung. Eine Euthanasie muss so schmerzlos und wenig belastend wie möglich geschehen und darf nur von einem/einer Tierärzt:in durchgeführt werden.
Die Lebensqualität deines Tieres richtig einzuschätzen und den gekommenen Zeitpunkt für eine Euthanasie zu erkennen, ist meist nicht einfach. Gibt es keine Aussicht auf Heilung und du bist nicht in der Lage, dein Tier im nötigen Maß zu pflegen, besprich dich mit deinem/deiner Tierärzt:in, ob und wann eine Euthanasie in Betracht kommt.
Frisst, trinkt und schläft dein Tier noch genug? Kann es sich sicher bewegen und sich selbstständig putzen? Zeigt es noch Freude und Interesse an seiner Umwelt? Bestehen unbehandelbare Schmerzen oder leidet es unter Atemnot? Hat das Tier mehr gute als schlechte Tage? Das sind die Fragen, die es gemeinsam mit deinem/deiner Tierärzt:in abzuwägen gilt.
Die Euthanasie läuft in der Regel in drei Schritten ab. Das Tier fällt nach einer Beruhigung in einen tiefen Schlaf. Bewusstsein und Schmerzempfinden werden ausgeschaltet, bevor Atem- und Herzstillstand eintreten.
Dein/e Tierärzt:in überprüft danach den Tod durch Abhören von Herz und Lunge.
Mit dem Tierkörper kann nach der Euthanasie verschieden umgegangen werden. Bis zur Größe eines Hundes darfst du dein Tier im eigenen Garten begraben. Ansonsten kommt ein Tierfriedhof, die Einzel- oder Sammeleinäscherung oder der Weg in die Tierkörperbeseitigungsanlange in Betracht. Mehr zu den einzelnen Optionen findest du im Artikel „Wenn der Hund stirbt – vom Loslassen und Begleiten“.
Irgendwann kommt der Moment, in dem wir uns für immer von unserem geliebten Hund trennen müssen. Alter, Krankheit oder ein Unfall beenden, was viele Jahre ein wunderbares gemeinsames Leben war. Den Begleiter dann würdevoll zu verabschieden, ist den meisten Hundehalter:innen sehr wichtig.
Die Dermatophilose, nicht zu verwechseln mit der durch Pilze verursachte Dermatomykose, ist eine bakterielle Hauterkrankung des Pferdes. Sie tritt vor allem in der nasskalten Jahreszeit bei Pferden auf, die im Offenstall oder viel auf der Weide stehen, weswegen sie umgangssprachlich auch als Regenekzem bezeichnet wird.
Ob Freizeit-, Amateur- oder Profi-Reiter:in – die gemeinsame Zeit soll Freude machen, und zwar sowohl den Menschen als auch den Pferden. Damit das so bleibt, ist eine ordentliche Portion Abwechslung wichtig.
Der Labrador Retriever gehört zu den beliebtesten Hunderassen. Er gilt als freundlich, lernfreudig und aktiv – Eigenschaften, die ihn zu einem geschätzten Familienhund machen. Doch neben seiner positiven Art bringt der Labrador auch besondere Anforderungen mit, die du kennen solltest, bevor du dich für einen solchen Hund entscheidest.
Bei einer Arthroskopie, auch Gelenkspiegelung genannt, wird ein Gelenk von innen betrachtet. Es handelt sich hierbei um eine diagnostische sowie therapeutische Behandlungsmethode der Orthopädie ohne große Hautschnitte (=minimalinvasiv).
Eine Familie mit zwei oder mehr Kindern macht turbulente Zeiten durch bis die lieben Kleinen größer sind. Wenn dann auch noch Hunde, Katzen oder Kaninchen mit von der Partie sind, kann das Familienmanagement schon mal anspruchsvoll werden.
Taube oder schwerhörige Tiere haben zwar Einschränkungen, können aber ein genauso glückliches Leben führen wie hörende. Die Ursachen einer Höreinschränkung sind sehr unterschiedlich. Aber wie findest du heraus, ob dein Tier wirklich taub ist? Und was kannst du tun, um ihm das höreingeschränkte Leben leichter zu machen?
Ein Defekt im MDR1-Gen wird mittlerweile innerhalb vieler Hunde- und Katzen-Rassen vererbt. Betroffene Tiere reagieren sehr empfindlich auf bestimmte Arzneimittel. Dies kann zu schweren Vergiftungen bis hin zu Todesfällen führen. Ein Gentest ist bei bestimmten Rassen dringend empfohlen.
Bei Tieren gibt es wie beim Menschen eine Vielzahl von Tumorerkrankungen. Dabei kann fast jedes Gewebe im Körper betroffen sein. Doch wie und warum entstehen Tumore? Und ist ein Tumor gleich Krebs?
Die Strahlentherapie wird zur Behandlung von Tumorerkrankungen eingesetzt. Eine zielgenaue Verabreichung einer Strahlendosis tötet die Zellen im Bestrahlungsbereich ab. Dabei soll das umliegende Gewebe so gut wie möglich geschont werden. Zur Linderung von Schmerzen bei Arthrose hat sich die Bestrahlung ebenfalls bewährt.
Egal ob aufgrund des Alters oder aus medizinischen Gründen: An bestimmten Punkten im Leben deiner Katze ist eine Futterumstellung notwendig. Wenn du die Katzennahrung ändern willst, gibt es allerdings einige Regeln, die du beachten sollten, damit die Umstellung für dein Tier so angenehm wie möglich verläuft. Du solltest deine Katze zum Beispiel schrittweise an neue Nahrung heranführen, um mögliche Verdauungsbeschwerden zu vermeiden. Befolge unsere einfache, auf sieben Tage ausgelegte Anleitung, damit die Umstellung deiner Katze auf eine neue Ernährung sicher und behutsam abläuft.
Du spürst einen Knubbel in der Haut deines Tieres und fragst dich, was das sein könnte? Es gibt verschiedene Haut-Tumore, jedoch auch viele nicht-tumoröse Ursachen für Knoten in der Haut.