Auch bei Hunden kommen Krampfanfälle vor. Wie gefährdet dein Hund ist, hängt nicht zuletzt von seiner Rasse ab: Eine Anfälligkeit dafür ist bei manchen Hunderassen höher als bei anderen.
Muskelzucken und Bewusstlosigkeit sind typische Merkmale für einen Krampfanfall, auch Epilepsie genannt (siehe entsprechender weiterführender Artikel). Dabei unterscheiden sich tonische Krämpfe – bei denen sich die Muskulatur komplett versteift – von den klonischen, bei denen es rhythmische Zuckungen gibt. Das Absetzen von Urin und Kot sowie das Verdrehen der Pupillen sind weitere mögliche Begleiterscheinung.
Am wichtigsten ist, dass du bei einem Krampfanfall deines Hundes absolute Ruhe bewahrst und bei ihm bleibst, bis der Anfall vorbei ist. Lass deinen Hund am besten dort, wo er sich gerade befindet. Dunkele den Raum möglichst ab und vermeide laute Geräusche. Alles, was deinen Hund verletzen könnte, entfernst du am besten aus seiner direkten Umgebung. Du solltest deinen Hund nicht festhalten und auch nicht in die Nähe des Maules kommen, da die Gefahr besteht, dass dein Hund dich beißt.
Klingt der Krampfanfall nicht binnen weniger Minuten ab, informiere umgehend deinen/deine Tierärzt:in, da dieser Zustand lebensbedrohlich sein kann. Achte unbedingt auf Begleiterscheinungen wie einsetzendes Fieber, Erbrechen, Blutungen oder gar Lähmungen. Je mehr dein/eTierärzt:in weiß, umso sicherer kann er/sie die richtige Diagnose stellen und schnell handeln, damit es deinem Hund bald wieder gut geht. Ein Video vom Krampfanfall des Hundes kann für deinen/deine Tierärzt:in sehr hilfreich sein.
Vor allem in der kalten und nassen Jahreszeit kann es auch beim Hund zu einer schmerzhaften Entzündung der Blase sowie der gesamten unteren Harnwege kommen. Die Ursachen und Anzeichen ähneln der Blasenentzündung des Menschen. Setzt dein Hund häufiger als sonst Urin ab und hat Schmerzen dabei? Oder hat er sogar versehentlich ins Haus gemacht, obwohl er eigentlich schon lange stubenrein ist? Dann kann es sein, dass dein Hund an einer Blasenentzündung leidet, die tierärztlich behandelt werden sollte.
Keine schöne Vorstellung: Plötzlich liegt dein Hund am Morgen in einem nassen Körbchen. Es riecht nach Urin und er schaut dich verschämt an. Seine Nase funktioniert noch gut und er fühlt sich sichtlich unwohl in seiner Haut.
Beschwingt fährst du in den Stall und holst dein Pferd voller Euphorie von der Weide. Doch schon beim Führen zum Putzplatz stellst du fest, dass etwas nicht stimmt. Das gewohnte Geräusch der Hufe auf dem Boden hört sich irgendwie anders an. An der Longe wird klar: Dein Pferd lahmt!
Es kann urplötzlich entstehen oder sich fast unbemerkt und langsam entwickeln. Dein Pferd läuft irgendwie klemmig, die gemeinsame Zeit als Reiter:in-Pferde-Paar macht keine Freude mehr. Was ist da nur los?
Mit dem Alter machen sich Spuren im Körper bemerkbar, auch bei unseren Pferden. Gute Pflege, adäquate Versorgung und angepasstes Training sind beste Voraussetzungen für ein langes, gesundes Pferdeleben. Dabei ist es immer wichtig, aufmerksam zu bleiben, um kleine Veränderungen rasch wahrzunehmen und zu handeln.
Pferde und Menschen sprechen verschiedene Sprachen. Während sich Menschen vor allem über die Lautsprache verständigen, kommunizieren Pferde hauptsächlich über ihre Körpersprache. Für ein harmonisches Miteinander ist es wichtig, dass du dein Pferd verstehst. Hier findest du eine kleine Übersetzungshilfe.
Diese bei der Katze relativ häufig vorkommenden Geschwulste gehören nicht zu den Tumoren, wie oft irrtümlich angenommen. Es handelt sich um gutartige, gestielte Schleimhautausstülpungen, die häufig auch entzündlich verändert sind. Betroffen sind vor allem junge Katzen im Alter von bis zu zwei Jahren.
Immer wieder finden Menschen verletzte, vermeintlich kranke oder verwaiste Wildtiere im Garten, in der Stadt oder der Natur auf. Dies ist insbesondere in den Frühjahrs- und Sommer-Monaten der Fall. Doch ist das Tier tatsächlich hilfebedürftig? Auch Verkehrsunfälle mit Wildtieren kommen im ländlichen Raum immer wieder vor. Aber wie verhalte ich mich richtig? Hier findest du die wichtigsten Informationen dazu.
Kleine Hunderassen werden oft unterschätzt, wenn es um ihre Ernährung geht. Dabei haben Hunde zwischen vier und zehn Kilogramm ganz eigene Anforderungen, die sich deutlich von denen größerer Rassen unterscheiden. Mit der richtigen Fütterung kannst du ihre Gesundheit gezielt unterstützen – vom Welpenalter bis ins hohe Alter.
Ein kleines Kätzchen ins Haus zu holen, ist aufregend, emotional und mit viel Verantwortung verbunden. Besonders in den ersten Wochen dreht sich alles um die Eingewöhnung, das gegenseitige Kennenlernen und die Bedürfnisse des neuen Familienmitglieds. Doch irgendwann stellt sich fast automatisch die Frage: Ab wann kann dein Kitten eigentlich allein zu Hause bleiben, und wie bereitest du es behutsam auf diese Herausforderung vor? In diesem Artikel erfährst du, wie du deinem Kätzchen Schritt für Schritt hilfst, sich an kurze Trennungsphasen zu gewöhnen und worauf du dabei unbedingt achten solltest.
Wenn ein Kätzchen das Licht der Welt erblickt, ist er noch vollkommen auf Hilfe und Fürsorge angewiesen. Kitten kommen blind und taub zur Welt – ganz auf den Tastsinn und die Wärme der Mutterkatze angewiesen. Kein Wunder also, dass viele Katzenhalter:innen sich fragen: Wann öffnet mein Kitten zum ersten Mal die Augen? Und worauf sollte ich in dieser sensiblen Entwicklungsphase besonders achten? In diesem Artikel erfährst du alles rund um das Öffnen der Augen bei neugeborenen Katzen, den typischen Zeitrahmen, mögliche Auffälligkeiten und wie du dein Kitten in dieser wichtigen Phase optimal begleiten kannst.
Auf ins Abenteuer – ein Pferd soll gekauft werden! Die Freude über die Entscheidung ist groß. Doch um nicht kopflos das nächstbeste glänzende Pony mit nach Hause zu nehmen, sollte sich jeder Neu-Pferdebesitzer mit ein paar wichtigen Fragen befassen.