Keine schöne Vorstellung: Plötzlich liegt dein Hund am Morgen in einem nassen Körbchen. Es riecht nach Urin und er schaut dich verschämt an. Seine Nase funktioniert noch gut und er fühlt sich sichtlich unwohl in seiner Haut.
Meist erwischt es Hündinnen. Vor allem bei kastrierten oder älteren Hundedamen erschlafft der Schließmuskel der Harnblase. Unter Umständen ist auch eine Blasenentzündung (siehe entsprechender Artikel) verantwortlich für das unkontrollierte Verlieren von Urin. In diesem Fall verschwindet mit dem Ausheilen der Erkrankung auch die Inkontinenz wieder. Manchmal kommt es auch bei Rüden aus Krankheitsgründen zu einer Inkontinenz. In sehr seltenen Fällen kann dann auch ungewollt Kot ausgeschieden werden.
Ein inkontinenter Hund fühlt sich sehr unwohl, da er ein sauberes Körbchen bevorzugt. Bestrafe ihn also auf keinen Fall. Versuche das Problem unbedingt mit tierärztlicher Unterstützung zu ergründen und deinem Hund zu helfen. Mit bestimmten Medikamenten kann versucht werden, den Schließmuskel wieder zu stabilisieren.
Bei einer Altersinkontinenz wird das jedoch nicht vollständig gelingen, sondern Hund und Mensch müssen mit dem Problem so gut wie möglich weiterleben. Dein Hund braucht dich als Begleiter:in bis zum Ende, nun mehr denn je. Gehe mit ihm noch regelmäßiger nach draußen, damit er die Blase oft entleeren kann. Für die Unannehmlichkeiten zu Hause können eine wasserdichte Unterlage und spezielle Hundewindeln hilfreich sein. Diese gibt es als Einwegvariante oder als waschbare Stoffwindel, angepasst an Größe und Geschlecht. Trägt dein Hund dauerhaft Windeln, ist es wichtig, dass du mehrmals am Tag – am besten während der langen Spaziergänge – die Windel abnimmst, damit es nicht zu Hautreizungen kommt. Es gilt auch hier wie in jeder wirklich guten Beziehung: in guten wie in schlechten Zeiten.
Es kann urplötzlich entstehen oder sich fast unbemerkt und langsam entwickeln. Dein Pferd läuft irgendwie klemmig, die gemeinsame Zeit als Reiter:in-Pferde-Paar macht keine Freude mehr. Was ist da nur los?
Mit dem Alter machen sich Spuren im Körper bemerkbar, auch bei unseren Pferden. Gute Pflege, adäquate Versorgung und angepasstes Training sind beste Voraussetzungen für ein langes, gesundes Pferdeleben. Dabei ist es immer wichtig, aufmerksam zu bleiben, um kleine Veränderungen rasch wahrzunehmen und zu handeln.
Beschwingt fährst du in den Stall und holst dein Pferd voller Euphorie von der Weide. Doch schon beim Führen zum Putzplatz stellst du fest, dass etwas nicht stimmt. Das gewohnte Geräusch der Hufe auf dem Boden hört sich irgendwie anders an. An der Longe wird klar: Dein Pferd lahmt!
Die Gefahr kann überall lauern, ob am Wegesrand, in Wäldern oder gar auf der eigenen Weide. Giftpflanzen zu fressen kann für ein Pferd tödlich enden. Doch Pflanzen sind nicht die einzige Gefahrenquelle, wenn es um Vergiftungen geht.
Hinter dem Begriff Katzenschnupfen oder auch Katzenschnupfenkomplex verbergen sich alle ansteckenden Erkrankungen der oberen Atemwege und Schleimhäute der Katze. In den meisten Fällen sind Nase, Maulhöhle und Augen betroffen. Da erst das Zusammenspiel verschiedener Faktoren zum Auftreten von Symptomen führt, spricht man von einer multifaktoriellen Erkrankung. Katzen, die in Tierheimen, Zuchten, Mehrkatzenhaushalten oder unter sehr schlechten hygienischen Bedingungen leben, sind besonders empfänglich für Katzenschnupfen.
Pferde und Menschen sprechen verschiedene Sprachen. Während sich Menschen vor allem über die Lautsprache verständigen, kommunizieren Pferde hauptsächlich über ihre Körpersprache. Für ein harmonisches Miteinander ist es wichtig, dass du dein Pferd verstehst. Hier findest du eine kleine Übersetzungshilfe.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (=FSME) ist eine virale Erkrankung des zentralen Nervensystems, die durch Zecken übertragen wird. Sie kommt in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz großräumig sowie weiter nördlich in einzelnen Gebieten vor. Infiziert werden nicht nur der Mensch, sondern auch Hunde, Pferde sowie Schafe, Ziegen und Rinder. Die Erkrankung kann in schweren Fällen tödlich verlaufen.
Jede/r Hundebesitzer:in ist sehr erschrocken, wenn der bisher fitte Hund scheinbar aus dem Nichts zu lahmen beginnt. Es kann jeden treffen, die Sportlichen ebenso wie die Gemütlichen. Wichtig ist dann, genauer hinzuschauen: Oft sind es zum Glück harmlose Ursachen, die schnell behandelt werden können.
Manchmal kommt ganz überraschend ein heftiger Hustenfanfall und erschreckt uns ebenso wie unseren Hund. Ob mit einem trockenen „Bellen“, einem verschleimten Würgen oder einem Keuchgeräusch – Husten kann sich ganz verschieden zeigen. Dann ist Ursachenforschung angesagt, damit wir unserem Hund schnell helfen können.
Auch bei Hunden kommen Krampfanfälle vor. Wie gefährdet dein Hund ist, hängt nicht zuletzt von seiner Rasse ab: Eine Anfälligkeit dafür ist bei manchen Hunderassen höher als bei anderen.
Diese bei der Katze relativ häufig vorkommenden Geschwulste gehören nicht zu den Tumoren, wie oft irrtümlich angenommen. Es handelt sich um gutartige, gestielte Schleimhautausstülpungen, die häufig auch entzündlich verändert sind. Betroffen sind vor allem junge Katzen im Alter von bis zu zwei Jahren.
Immer wieder finden Menschen verletzte, vermeintlich kranke oder verwaiste Wildtiere im Garten, in der Stadt oder der Natur auf. Dies ist insbesondere in den Frühjahrs- und Sommer-Monaten der Fall. Doch ist das Tier tatsächlich hilfebedürftig? Auch Verkehrsunfälle mit Wildtieren kommen im ländlichen Raum immer wieder vor. Aber wie verhalte ich mich richtig? Hier findest du die wichtigsten Informationen dazu.