Es gibt verschiedenste Argumente für diverse Arten, deinen Hund zu ernähren. Was für welchen Hund am besten ist und wie sich die Fütterung in deinen Alltag integrieren lässt, variiert individuell. Im Folgenden findest du einige Empfehlungen und Ideen zu diesem Thema.
Zuallererst gibt es zwei wichtige Komponenten zu klären: Wie intensiv willst du dich als Tierhalter:in mit der Hundeernährung auseinandersetzen? Also wie aufwändig darf eine Fütterung werden? Und was ist für deinen Hund mit seiner Konstitution empfehlenswert? Hierbei spielen nicht nur Rasse und Alter eine Rolle, sondern auch die Aktivität deines Hundes. Bei der Hundefütterung gibt es im Prinzip drei Varianten.
Hier handelt es sich meist um Alleinfuttermittel, das heißt, es ist alles drin was dein Hund braucht. Es ist eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit, deinen Hund zu ernähren. Allerdings gilt es auf gute Qualität zu achten. Was du deinem Hund gibst, sollte nicht nur seinen Hunger stillen, sondern auch seinen Bedarf an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen decken. Hochwertige Futter zeichnen sich durch einen ausreichend hohen Fleischanteil aus. Empfehlungen dazu, welche Mengen gefüttert werden sollten, findest du auf jeder Futterpackung aufgelistet nach Gewicht und Größe des Hundes. Es handelt sich dabei immer um eine ungefähre Angabe und darf von dir ganz nach Statur deines Hundes – schlank oder eher beleibt – optimiert werden. Außerdem findest du in Fachgeschäften verschiedene Trockenfutter für Welpen, Junghunde, ausgewachsene Hunde oder Senioren. Die Größe der Kroketten ist meist an kleine, mittlere und große Hunde angepasst. Trockenfutter gibst du deinem Hund ganz bequem zu seinen Fütterungszeiten. Vergiss nicht, ausreichend Wasser in einem Trinknapf bereit zu stellen, denn dein Hund muss bei Trockenfutter ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Vorsicht ist bei der Lagerung geboten, da sich im Trockenfutter gerne Futtermilben breit machen und eine Futtermilbenallergie auslösen können. Daher sollte das Futter luftdicht verschlossen werden und nur kleinere Mengen an Vorrat gehalten werden.
Auch dies ist eine recht unkomplizierte Art der Versorgung, denn man findet meist nur Alleinfuttermittel: Dose auf, Futter in den Napf, fertig. Hier gilt es ebenso auf Qualität zu achten wie beim Trockenfutter. Geöffnete Dosen sollten maximal zwei Tage lang im Kühlschrank aufbewahrt werden und nicht ganz kalt gefüttert werden. Produkte mit hohem Fleischanteil sind empfehlenswert. Fütterungsangaben findest du auch hier auf der Verpackung. Nassfutter wird in größeren Mengen als trockenes Futter gegeben, weil es nicht so komprimiert ist. Dein Hund braucht mehr davon, bis eine Sättigung eintritt und die nötige Energie zugeführt ist. Manche Hundehalter:innen füttern ungern Nassfutter, weil der Kot des Hundes dadurch eine weiche Konsistenz bekommen kann und damit das Aufsammeln etwas unpraktischer wird.
Es gibt auch die Möglichkeit, Trocken- und Nassfutter zu kombinieren. Dein kleiner Gourmet freut sich wahrscheinlich über Abwechslung. Gerade bei älteren Hunden mit Zahnproblemen oder schon fehlenden Zähnen stellt das Nassfutter meist die bessere Alternative dar.
Beim Barfen handelt es sich um eine Rohfütterung und ein eigenes Futterkonzept, mit dem Du dich vorab intensiver beschäftigen solltest. Wenn dann der sinnvolle, ausgewogene Futterplan für deinen Hund erstellt ist, ist das Barfen eine artgerechte und gesunde Fütterungsmethode. Deinen Hund selbst zu bekochen ist etwas aufwändiger und setzt voraus, dass du sehr genau weißt, was ihm guttut und was eher schadet. Es gibt beispielsweise eine Reihe von Lebensmitteln, die für Hunde schädlich oder sogar giftig sind, wie etwa Trauben, Zwiebeln, Knoblauch, rohes Schweinefleisch, Schokolade und Kakao (siehe Artikel Vergiftung beim Hund). Wenn du also Interesse hast, deinen Hund mit Selbstgekochtem und Rohkost zu verwöhnen, ist eine tierärztliche Ernährungsberatung (siehe entsprechender Artikel) mit Rationsberechnung zum Start sehr sinnvoll – denn das Wichtigste für ein gesundes Hundeleben ist, dass die Ernährung ausgewogen ist.
Die Anzahl der Mahlzeiten, die du deinem Hund reichst, kannst du natürlich selbst bestimmen. Dabei gilt: lieber eine Portion mehr und dafür kleinere Mahlzeiten, damit Magen und Kreislauf nicht zu stark belastet werden. Bei einer einmaligen Fütterung pro Tag wird dein Hund wahrscheinlich auch häufiger zu dir kommen und fragen, wie es mit Nachschub aussieht. Es ist sinnvoller, zwei- oder dreimal am Tag zu füttern, gerade bei jüngeren Tieren.
Fütterungszeiten sollten einer Routine unterliegen, denn Hunde mögen feste Abläufe. Sobald du einige Male um acht Uhr das Frühstück gereicht hast, wird dein Hund pünktlich seinen „Dackelblick“ aufsetzen und auf's Futter warten. Schaffe feste Futterzeiten, das hilft deinem Hund und auch dir im Tagesablauf.
Leckerli und Extras sind oft Kalorienbomben. Hier und da eine Kleinigkeit, womöglich ab und an eine Scheibe Käse vom Tisch – all das zählt zur Tagesration und sollte entsprechend bedacht werden. Lass deinen Hund lieber gesund snacken und lobe ihn mit einer Streicheleinheit, anstatt es mit Leckerlies zu übertreiben.
Falls du eine Futterumstellung planst, gehe bitte schrittweise vor. Abrupte Umstellungen können zu Durchfall, Übelkeit und Erbrechen führen. Mische am besten schrittweise immer mehr vom neuen Futter unter das alte bis dieses vollständig ersetzt ist.
Es gibt Hundenahrung für spezifische Bedürfnisse oder Erkrankungen, die nur über deine Tierarztpraxis zu erwerben ist. Gängige, in Tierarztpraxen erhältliche Spezialfutter gibt es für Hunde mit:
Wenn du zur Ernährung gern noch einen Expertenrat hättest, wende dich an deine Tierarztpraxis. Diese berät dich gerne. Über petsXL kannst du direkt einen Termin für eine individuelle Ernährungsberatung vereinbaren.
Wie heißt es so schön, wenn sich zwei völlig gegensätzliche Menschen begegnen und Verständigungsprobleme haben: „Die sind wie Hund und Katze“. Tatsächlich scheinen Hunde und Katzen grundverschieden zu sein. Doch es muss nicht immer schlecht sein, was sich gegensätzlich zeigt. Es ist durchaus möglich, dass die beiden ein friedliches Familienleben in einem Haushalt genießen können.
Die Magnetresonanztomografie, auch als Kernspintomografie bezeichnet, gehört zu den modernsten und sichersten bildgebenden Verfahren. Sie wird in der Tiermedizin zur Diagnostik verschiedenster Erkrankungen eingesetzt.
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine hochansteckende, bakterielle Infektion des Fortpflanzungsapparats der Stute, die vor allem durch den Deckakt übertragen wird. Der Hengst ist dabei nur Träger des Erregers, er zeigt keine klinischen Symptome. Die Erkrankung, die im Englischen unter Contagious Equine Metritis (=CEM) bekannt ist, wurde 1977 erstmals genauer beschrieben und gehört in Deutschland zu den meldepflichtigen Krankheiten.
EOTRH, oder genauer Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis, gilt als eine derzeit nicht heilbare, entzündliche Veränderung der Schneide- und Eckzähne des Pferdes. Die Erkrankung ist erst seit ungefähr 10 Jahren bekannt, betrifft jedoch inzwischen immer mehr ältere Pferde. In vielen Fällen wird die Erkrankung erst spät erkannt, da sie zu Beginn nicht sichtbar unterhalb des Zahnfleisches verläuft.
Tumore an den Eierstöcken der Stute zählen zu den häufigsten Zubildungen des Geschlechtsapparats der Stute. Sie können unabhängig von Rasse und Alter auftreten und sind oft Grund für Verhaltensauffälligkeiten oder Störungen im Sexualzyklus der Stute. Je nach betroffener Zellart können unterschiedliche Tumorarten vorkommen, sie sind in der Regel jedoch gutartig.
Landschildkröten sind faszinierende Tiere, die auch viele Kinder sehr gern mögen. Doch bevor eine Schildkröte einzieht, sollte klar sein, dass weit mehr dazu gehört, als sie niedlich oder interessant zu finden.
Rotaviren sind die häufigsten Erreger von Durchfall-Erkrankungen bei Fohlen. Sie sind unter Pferden weit verbreitet und hoch ansteckend. Symptome verursachen sie jedoch nur bei jungen Fohlen.
Was für ein wunderbares Gefühl. Endlich ein eigenes Pferd! Alles hat gepasst, vom Probereiten über die Ankaufsuntersuchung bis hin zur Kaufabwicklung. Dein Pferd kann in seine neue Box ziehen. Für Neulinge unter den Pferdebesitzern ist dies eine sehr spannende Zeit, die sicher auch einige Fragen aufwirft zu Haltungsbedingungen, Gesunderhaltung, Training und vielem mehr. Allem voran sollte zum Einzug des neuen Pferdes eine Grundausrüstung für das Tier angeschafft sein, mit der gearbeitet und geritten werden kann. Schnell wirst du feststellen, dass neben Sattel und Trense noch einiges mehr benötigt wird.
Die als Morbus Cushing bezeichnete Erkrankung der Nebennieren wurde 1910 erstmals vom Namensgeber Harvey Williams Cushing beim Menschen beschrieben. Es kommt dabei zu einer vermehrten Stimulation der Nebennierenrinde, was eine übermäßige Cortisol-Produktion (=Hyperadrenokortizismus) zur Folge hat. Die dadurch entstehenden Krankheitsanzeichen werden als Cushing-Syndrom bezeichnet. Im Gegensatz zu dem Morbus Addison (=Nebennierenrindeninsuffizienz) ist Morbus Cushing nicht lebensbedrohlich. Betroffen sind meist ältere, kleine Hunde und die Rassen Boxer, Pudel und Dackel.
Können die Nieren des Hundes ihre lebenswichtigen Aufgaben nur noch eingeschränkt wahrnehmen, spricht man von einer Niereninsuffizienz. Die Erkrankung wird häufig nicht sofort erkannt, da sie sich gerade zu Beginn nur mit sehr unspezifischen Symptomen äußert. Betroffen sind vor allem Hunde ab einem Alter von fünf Jahren, wobei bestimmte Rassen eine erbliche Veranlagung für Nierenerkrankungen aufweisen.
Diese Viruserkrankung wird wegen ihrer hohen Ansteckungsgefahr auch Hundeseuche genannt. Sie ist eine weltweit verbreitete, akut verlaufende Infektionskrankheit. Welpen im Alter zwischen zwei und 16 Wochen, ungeimpfte und alte Hunde sind besonders gefährdet. Unbehandelt endet die Erkrankung meistens tödlich. Eine Impfung bietet jedoch einen guten Schutz.
Gehörst du auch zu denen, die davon träumen „Beo“ das Sprechen beizubringen? Vögel zu erziehen und zu dressieren erfordert Ausdauer und Empathie für den gefiederten Freund. Nichts ist unmöglich, allerdings gibt es Gattungen mit mehr Sprachtalent und andere, die lieber im kleinen Schwarm ihr Eigenleben führen und sich nicht so sehr für das „Gespräch“ mit den Menschen interessieren.