Wir alle werden älter, so auch unsere vierbeinigen Lieblinge. Nur geht der Alterungsprozess eines Hundes schneller. Je nach Rasse und Vorgeschichte können sich beim Hund schon im Alter von etwa sechs Jahren erste Alterserscheinungen zeigen.
Früher ist dein Hund jedem Hasen nachgesprungen und konnte vom Spielen und Toben nicht genug bekommen. Er war stets bereit für eine Rauferei mit anderen jungen Wilden, um die Rangfolge im Park klarzustellen.
Der alternde Hund strahlt etwas anderes aus. Eine gewisse Erhabenheit, eine Ruhe aus sich selbst. Er muss sich und seinem Menschen nichts mehr beweisen und bleibt lieber an seinem Platz liegen, als die jungen Hunde zurecht zu stupsen. Das tut er nur im äußersten Notfall. Wir können fast sagen, der alte Hund erscheint ein bisschen weise. Außerdem versteht er sich mit seinem Menschen nahezu blind. Viele Jahre Gemeinsamkeit haben ein inniges, besonders Verhältnis geschaffen. Der Senior kennt die Regeln und weiß, wie er sich zu benehmen hat. Ja, bestimmte Erkrankungen, die dem Alter zuzuschreiben sind, können nun Probleme machen. Um dem soweit wie möglich vorzubeugen, ist es sinnvoll mit dem Hundesenioren regelmäßig Routine-Untersuchungen beim Tierarzt wahrzunehmen.
Hier eine Liste mit Erkrankungen, die auf eine Checkliste für den älteren Hund gehören:
Und das sind einige der Symptome, die auf ein Problem hindeuten können und über die du deshalb mit deinem Tierarzt sprechen sollten, sobald sie auftreten:
Du kannst dafür sorgen, dass dein Hund auch im höheren Lebensalter viel Lebensqualität hat. Folgende Aspekte solltest du dafür im Auge behalten:
Dein Hund wird spüren, was du aus Liebe für ihn tust. Und ein gutes Mensch-Hund-Team meistert auch Herausforderungen des Alters gemeinsam.
Zwischen Kindern und Hunden kann sich eine ganz besondere Freundschaft entwickeln. Wichtig ist es jedoch für Eltern und Hundehalter, einige grundlegende Regeln zu beachten. Und auch das ist zu bedenken: Manche Hund-Kind-Paare sind einfach nicht für einander geschaffen, das gilt es verantwortungsvoll wahrzunehmen. Die Basis für die Partnerschaft mit einem Hund ist immer der respekt- und liebevolle Umgang – und eine Erziehung mit klaren Regeln in der Mensch-Hunde-Kommunikation.
Ein Pferd steht mit hängendem Kopf und hohem Fieber in seiner Box. Weitere Pferde aus dem Stall zeigen ähnliche Symptome. Die behandelnden Tierärzte vermuten eine Virusinfektion und schicken Blutproben ins Labor. Wird jetzt eine Herpesvirusinfektion nachgewiesen bedeutet das meist eine Schreckensmeldung für viele Pferdehalter und -züchter. Um die Ausbreitung dieser hoch ansteckenden Infektion einzudämmen, müssen ganze Ställe gesperrt und Turniere abgesagt werden, so dass der wirtschaftliche Schaden schnell immens werden kann. Doch wie infizieren sich die Tiere so plötzlich?
Pferdebesitzer kennen die Phlegmone wahrscheinlich eher unter dem umgangssprachlichen Begriff Einschuss. Es handelt sich dabei um eine eitrige Entzündung des Bindegewebes und der Lymphgefäße der Unterhaut, die vorrangig an den Gliedmaßen auftritt und zu massiven Schwellungen und Schmerzen führen kann.
Eine interessante Frage: Wo lebt es sich für einen Hund besser? In der Stadt oder auf dem Land? Für beides gibt es gute Argumente.
Diese auch als Morbus Addison bezeichnete Erkrankung der Nebennieren wurde 1855 erstmals vom Namensgeber Thomas Addison, Chefarzt eines Londoner Krankenhauses, beim Menschen beschrieben. Es kommt dabei zur sogenannten Nebennierenrindeninsuffizienz (NNI) oder Hypoadrenokortizismus, dem teilweisen oder totalen Ausfall der Hormonproduktion der Nebennierenrinde. Sie kommt beim Hund deutlich seltener vor als die Nebennierenüberfunktion, dem Morbus Cushing (siehe entsprechender Artikel), kann jedoch zu lebensbedrohlichen Symptomen führen. Betroffen sind vorrangig mittelalte Hündinnen großer Rassen.
Unter Kryptorchismus versteht man das fehlende Absteigen der Hoden aus der Bauchhöhle in den Hodensack. Kleine Rüden sind am häufigsten von Kryptorchismus betroffen.
Du hast die Entscheidung getroffen, einen Hund als neues Familienmitglied aufzunehmen. Vielleicht bist du nun ein bisschen unsicher, wie es sein wird mit einem Hund im eigenen Reich. Vielleicht sind noch ein paar Fragen offen, die geklärt werden wollen. Beispielsweise dazu, was ein Hund alles braucht und welche wichtigen Rahmenbedingungen du vorher schaffen solltest.
Das Hyperlipämie- oder Hyperlipidämie-Syndrom, ist keine eigenständige Erkrankung, sondern eine Entgleisung des Fettstoffwechsels, die hauptsächlich bei Ponys und Eseln auftritt. Betroffen sind vor allem übergewichtige Ponys, die plötzlich deutlich weniger Futter zu sich nehmen.
Von dieser Krankheit hat wohl jede Reiter:in schon einmal etwas gehört. Sie ist seit Jahrzehnten bekannt und eine der häufigsten Lahmheitsursachen beim Pferd. Dabei ist Spat eigentlich ein Überbegriff für alle entzündlichen und chronischen Veränderungen im Bereich der Sprunggelenke. Die Erkrankung zählt zu den durch Verschleiß entstehenden Lahmheiten und betrifft vermehrt ältere Pferde. Entgegen landläufiger Meinungen bedeutet die Diagnose Spat jedoch nicht, dass dein Pferd nicht mehr reitbar ist. Mit einer genau abgestimmten Therapie und einem angemessenen Bewegungsprogramm ist diese Erkrankung zwar nicht heilbar, aber gut zu managen.
Der Graue Star, medizinisch Katarakt, beschreibt die Trübung der Linsen im Auge des Hundes. Er ist ähnlich wie beim Menschen eine der häufigsten Ursachen für eine Erblindung. Die Erkrankung erfordert daher unbedingt eine tierärztliche Behandlung. Mit Hilfe moderner Operationstechniken kann auch beim Hund das Sehvermögen erhalten werden.
Milben sind kleine Parasiten, die zu den Spinnentieren gehören. Bei der Katze kommen verschiedene Milbenarten vor, die entweder im Fell, auf oder in der Haut und im Bereich des Ohres leben und starken Juckreiz verursachen. Zusätzlich besteht bei einem Milbenbefall immer die Gefahr der Übertragung auf den Menschen, es handelt sich also um eine Zoonose.
Die Geburtshilfe beschäftigt sich mit der Überwachung der Trächtigkeit, der Vorbereitung, Assistenz und Nachbehandlung der Geburt sowie eventuell notwendiger operativer Eingriffe, wie beispielsweise dem Kaiserschnitt. Sie ist ein Teilgebiet der Gynäkologie.