Kaninchen sind sehr intelligente Tiere und durchaus in der Lage, Anweisungen zu befolgen oder kleine Übungen auszuführen. Falls es nicht klappt, liegt das meist an der fehlenden Geduld oder unzureichendem Wissen auf Seiten der Menschen. Also: Nur Mut! Mit liebevoller Ausdauer gelingt es sicher. Einige Tipps für ein erfolgreiches Training findest du hier.
Am wichtigsten ist, dass sich dein Kaninchen bei dir, mit dir und in der Trainingssituation sicher fühlt. Kaninchen sind in der freien Wildbahn Beutetiere und deshalb ständig mit dem Fluchtimpuls beschäftigt. Beim Erkennen einer Gefahr fliehen sie und verstecken sich. Das bedeutet, du musst zuerst einmal herausfinden, wo sich dein Kaninchen am wohlsten fühlt, damit es aus seiner Komfortzone heraus ins Abenteuer des Unbekannten starten kann.
Wie die meisten Tiere, die dressiert werden sollen, braucht auch das Kaninchen einen Anreiz, um das zu tun, was du von ihm möchtest. Und begehrte Leckereien bewirken oft Wunder. Achte aber von Anfang an darauf, dass dein kleiner Trainingspartner nicht wahllos mit Leckerlis vollgestopft wird, das wäre seiner Gesundheit nicht zuträglich. Am besten ist es, wenn du ihm kleine Karottenstücke oder etwas frisches Obst zur Belohnung anbietest.
Als nächstes ist ganz wichtig, dass du dich darauf einstellst, wie dein Hoppler tickt – beziehungsweise wie er wahrnimmt, sieht und riecht. Aufgrund seiner Augenstellung erkennt er dich nämlich aus der Ferne besser als aus der Nähe. Um das zu erkunden, was nahe um es herum ist, nutzt ein Kaninchen dagegen seine Nase und die Tasthaare. Halte ihm also zu Beginn immer vorsichtig seine Belohnung sehr dicht unter die Nase, damit es weiß, dass du ihm Gutes willst.
Dein Kaninchen sollte dich unbedingt erkannt haben, bevor du es berührst. Sprich es ruhig und freundlich an. Auf diese Weise verknüpfen sich dein Geruch, deine Stimme und ein gesundes Leckerli zu einer angenehmen Kombination. Das ist eine gute Basis für alle weiteren Schritte der Ausbildung.
Kaninchen richtig zu streicheln, ist auch sehr wichtig. Eigentlich sind sie keine Fans von Knuddeleien und schon gar nicht davon, herumgetragen zu werden. Doch mit genügend Vertrauen und Nähe wird vieles möglich. Beginne das Streicheln am Kopf, zwischen den Ohren, dann über den Ohren. Fasse dein Kaninchen nicht zu abrupt an, das könnte es verschrecken. Ziehe und halte es auch niemals an den Ohren. Deine Grundregel sollte lauten: geduldig und liebevoll aus der Ruhe heraus.
Ausdauer und Wiederholungen gehören auch im nächsten Schritt dazu. Am besten trainierst du täglich, selbst wenn es nur zehn Minuten sind. Zu Beginn übst du vielleicht sogar nur die Kontaktaufnahme und die Annahme eines Leckerlis.
Jedes Training mit deinem Kaninchen sollte nach einem Schema ablaufen, denn Wiederholungen und Routine sind wichtig. Gehe am besten so vor:
Zwischen Kindern und Hunden kann sich eine ganz besondere Freundschaft entwickeln. Wichtig ist es jedoch für Eltern und Hundehalter, einige grundlegende Regeln zu beachten. Und auch das ist zu bedenken: Manche Hund-Kind-Paare sind einfach nicht für einander geschaffen, das gilt es verantwortungsvoll wahrzunehmen. Die Basis für die Partnerschaft mit einem Hund ist immer der respekt- und liebevolle Umgang – und eine Erziehung mit klaren Regeln in der Mensch-Hunde-Kommunikation.
Ein Pferd steht mit hängendem Kopf und hohem Fieber in seiner Box. Weitere Pferde aus dem Stall zeigen ähnliche Symptome. Die behandelnden Tierärzte vermuten eine Virusinfektion und schicken Blutproben ins Labor. Wird jetzt eine Herpesvirusinfektion nachgewiesen bedeutet das meist eine Schreckensmeldung für viele Pferdehalter und -züchter. Um die Ausbreitung dieser hoch ansteckenden Infektion einzudämmen, müssen ganze Ställe gesperrt und Turniere abgesagt werden, so dass der wirtschaftliche Schaden schnell immens werden kann. Doch wie infizieren sich die Tiere so plötzlich?
Pferdebesitzer kennen die Phlegmone wahrscheinlich eher unter dem umgangssprachlichen Begriff Einschuss. Es handelt sich dabei um eine eitrige Entzündung des Bindegewebes und der Lymphgefäße der Unterhaut, die vorrangig an den Gliedmaßen auftritt und zu massiven Schwellungen und Schmerzen führen kann.
Eine interessante Frage: Wo lebt es sich für einen Hund besser? In der Stadt oder auf dem Land? Für beides gibt es gute Argumente.
Der Megaösophagus (mega=groß, Ösophagus=Speiseröhre) beschreibt eine krankhafte Erweiterung der Speiseröhre. Diese ist nicht wie üblich durch die Muskulatur zusammengezogen, sondern in Folge einer Lähmung der Muskulatur abnorm geweitet und mit Luft gefüllt.
Diese auch als Morbus Addison bezeichnete Erkrankung der Nebennieren wurde 1855 erstmals vom Namensgeber Thomas Addison, Chefarzt eines Londoner Krankenhauses, beim Menschen beschrieben. Es kommt dabei zur sogenannten Nebennierenrindeninsuffizienz (NNI) oder Hypoadrenokortizismus, dem teilweisen oder totalen Ausfall der Hormonproduktion der Nebennierenrinde. Sie kommt beim Hund deutlich seltener vor als die Nebennierenüberfunktion, dem Morbus Cushing (siehe entsprechender Artikel), kann jedoch zu lebensbedrohlichen Symptomen führen. Betroffen sind vorrangig mittelalte Hündinnen großer Rassen.
Von dieser Krankheit hat wohl jede Reiter:in schon einmal etwas gehört. Sie ist seit Jahrzehnten bekannt und eine der häufigsten Lahmheitsursachen beim Pferd. Dabei ist Spat eigentlich ein Überbegriff für alle entzündlichen und chronischen Veränderungen im Bereich der Sprunggelenke. Die Erkrankung zählt zu den durch Verschleiß entstehenden Lahmheiten und betrifft vermehrt ältere Pferde. Entgegen landläufiger Meinungen bedeutet die Diagnose Spat jedoch nicht, dass dein Pferd nicht mehr reitbar ist. Mit einer genau abgestimmten Therapie und einem angemessenen Bewegungsprogramm ist diese Erkrankung zwar nicht heilbar, aber gut zu managen.
Du hast die Entscheidung getroffen, einen Hund als neues Familienmitglied aufzunehmen. Vielleicht bist du nun ein bisschen unsicher, wie es sein wird mit einem Hund im eigenen Reich. Vielleicht sind noch ein paar Fragen offen, die geklärt werden wollen. Beispielsweise dazu, was ein Hund alles braucht und welche wichtigen Rahmenbedingungen du vorher schaffen solltest.
Das Hyperlipämie- oder Hyperlipidämie-Syndrom, ist keine eigenständige Erkrankung, sondern eine Entgleisung des Fettstoffwechsels, die hauptsächlich bei Ponys und Eseln auftritt. Betroffen sind vor allem übergewichtige Ponys, die plötzlich deutlich weniger Futter zu sich nehmen.
Der Graue Star, medizinisch Katarakt, beschreibt die Trübung der Linsen im Auge des Hundes. Er ist ähnlich wie beim Menschen eine der häufigsten Ursachen für eine Erblindung. Die Erkrankung erfordert daher unbedingt eine tierärztliche Behandlung. Mit Hilfe moderner Operationstechniken kann auch beim Hund das Sehvermögen erhalten werden.
Milben sind kleine Parasiten, die zu den Spinnentieren gehören. Bei der Katze kommen verschiedene Milbenarten vor, die entweder im Fell, auf oder in der Haut und im Bereich des Ohres leben und starken Juckreiz verursachen. Zusätzlich besteht bei einem Milbenbefall immer die Gefahr der Übertragung auf den Menschen, es handelt sich also um eine Zoonose.
Die Geburtshilfe beschäftigt sich mit der Überwachung der Trächtigkeit, der Vorbereitung, Assistenz und Nachbehandlung der Geburt sowie eventuell notwendiger operativer Eingriffe, wie beispielsweise dem Kaiserschnitt. Sie ist ein Teilgebiet der Gynäkologie.